INGEBORG bricht´s_part3

In dieser weiterentwickelten Fassung geht es um die Beschreibung und Hinterfragung der eigenen Heimat, die Träume und Hoffnungen jeder, jedes Einzelnen. Die Arbeit mit Textfragmenten von Ingeborg Bachmann und eigenen, individuellen Gedanken zum Grenzbegriff stellt sich in der künstlerischen Umsetzung einerseits in Hinblick auf einen geografischen und auch physischen Kontext dar. Andererseits findet auf künstlerischer Ebene - tänzerisch wie sprachlich - die Auseinandersetzung mit der „beschädigten“ Heimat, der Gegenwart und Vergangenheit, der Verdrängung und der Nichtverarbeitung statt und es wird nach dem ersehnten Ort gesucht, zu dem man bloß dadurch gelangt, indem man die Grenzen überschreitet.

„INGEBORG bricht´s_part3“  entsteht aus den zwei vorangegangen, erfolgreichen Teilen, die 2016 und 2017 großen Anklang bei den zahlreichen Zuschauer*innen, aber auch auf Seite professioneller Tanzschaffender und -journalist*innen fand.

Es ist eine große Herausforderung für die Künstler*innen vor allem was die künstlerische und organisatorische Arbeit mit einer so großen Gruppe anbelangt, dennoch es ist auch eine lohnenswerte. Die jungen Performer*innen sind stark, sie öffnen sich und gehen in etwas hinein, in dem sie aufgehen. Sie zeigen etwas von sich.  Die Aufrichtigkeit mit der sie da fragil und selbstbewusst zugleich einstehen für das was sie tun und was ihre Rolle in diesem Stück ist, nimmt gefangen.
Andrea K. Schlehwein, Tanzschaffende, Dramaturgin, Visual Artist

INGEBORG bricht´s“ ist erdig, bewegend, poetisch, musikalisch, ist Heimat, Schönheit, Schuld und Sühne. Eine gelungene, wichtige Arbeit für Performer und Zuschauer...
Andrea Hein, Tanzjournalistin Kronen Zeitung

Mitwirkende: 

Konzept & Performance: Leonie Humitsch und Stefanie Sternig
Komposition & Sound: Peter Plos und Markus Rainer
Performance: Jugendliche (16-19 Jahre) aus dem Raum Oberkärnten
Lichtdesign: Silvia Auer

Produktionsjahr: 
2018
Termine für diese Produktion: