INGEBORG bricht´s - ein Bühenstück

Wer sich die Frage stellt, eine Grenze zu überwinden, ist gleichzeitig mit dem Gedanken von Freiheit nicht verkehrt - frei zu sein, zu sagen was man denkt, fühlt und diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Und dennoch gibt es vielleicht keine wirkliche Flucht in ein Außerhalb, sondern ein Suchen an der Grenze nach Möglichkeiten zur Veränderung der gegenwärtigen Ordnung.

Das Projekt „INGEBORG bricht´s“ nimmt seine Fortsetzung auf. Nach der ersten intensiven Researchphase und einem Showing im Oktober 2016 in Hermagor begeben wir uns erneut an die Arbeit, das Thema Grenzen und Schweigen im Sinne Ingeborg Bachmanns zu durchleuchten.

Grenzen, ein Thema, das auch Ingeborg Bachmann in ihren Texten immer wieder zu erwähnen vermochte, ein Thema - aktueller kann es gar nicht liegen. Wir möchten uns auf eine Expedition begeben, um Grenzbereiche im Sinne Bachmanns zu verstehen. Sie selbst führt den Wunsch nach einer Überschreitung der sprachlichen Grenze auf ihre geographische Herkunft aus einem Grenzland zurück. Die Grenze umgibt den Handlungsspielraum - den Spielraum der eigenen Identität.

„INGEBORG bricht´s - ein Bühnenstück“ - in Kooperation mit dem BORG Spittal, der HTL Villach und dem BORG Hermagor.

Mitwirkende: 
  • Performance & Choreografie: Leonie Humitsch und Stefanie Sternig
  • Sound & Komposition: Peter Plos und Markus Rainer
  • Technical Support & Lichtdesign: Silvia Auer
Produktionsjahr: 
2017
Termine für diese Produktion: