INGEBORG bricht´s

Unscheinbar, vergessen und fast ein bisschen gespenstisch. Ein Unort? Das Honditschkreuz. Angeblicher Fluchtpunkt in Ingeborg Bachmanns Jugendjahren. Schönes Tal, schönes Fernweh - zum Aufbrechen bereit.

INGEBORG bricht´s“

– eine installative zeitgenössische Tanzperformance im öffentlichen Raum in Kooperation mit dem BORG Hermagor.

„INGEBORG bricht’s“ beschäftigt sich mit dem Thema Grenzen und Schweigen im Kontext Ingeborg Bachmanns und ihren Texten. Grenzen als Thema, das die Autorin in ihren Texten immer wieder zu erwähnen vermochte, ein Thema - aktueller kann es gar nicht liegen. Zwei Tänzerinnen und zwei Musiker begeben sich dabei auf eine Expedition um Grenzbereiche im Sinne der Bachmann zu verstehen. Sie selbst führte den Wunsch nach einer Überschreitung der sprachlichen Grenze auf ihre geographische Herkunft aus einem Grenzland zurück. Die Grenze umgibt den Handlungsspielraum - den Spielraum der eigenen Identität.

Wer eine Grenze überwinden will, ist gleichzeitig mit dem Gedanken von Freiheit nicht verkehrt - frei zu sein, zu sagen was man denkt, fühlt und diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Und dennoch gibt es vielleicht keine wirkliche Flucht in ein Außerhalb, sondern ein Suchen an der Grenze nach Möglichkeiten zur Veränderung der gegenwärtigen Ordnung.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit der in Wien lebenden Kärntner Tänzerinnen Stefanie Sternig und Leonie Humitsch, den Musikern Peter Plos und Markus Rainer und 12 Schüler_innen des BORG Hermagor entwickelt. Der Schwerpunkt liegt dabei im Genre „Zeitgenössischer Tanz und Performancekunst“. Dabei werden die Schüler_innen in den künstlerischen Prozess miteinbezogen und wirken als Sprech- und Bewegungschor in der Performance mit.

Mitwirkende: 

Tanz & Performance: Leonie Humitsch und Stefanie Sternig
Musik & Sounddesign: Peter Plos und Markus Rainer
Technik & Lichtdesign: Silvia Auer
 

Produktionsjahr: 
2016
Termine für diese Produktion: